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	<title>Kein FriedeN mit der NATO - Aufruf</title>
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	<td><h3>Aufruf zur Demonstration &quot;Nein zum NATO-Angriffskrieg - Deutsche Truppen raus aus dem Balkan&quot;</h3></td>
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	<td><b>Seit dem 24.03. 1999 führt die BRD als europäische Führungsmacht der NATO mit Unterstützung all ihrer politischen Fraktionen außer der PDS einen Angriffskrieg gegen die
 jugoslawische Republik.</b><br>
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	Der Kosovo, als Teilrepublik Jugoslawiens, soll durch den NATO-Bombenterror aus dem Machtbereich von Milosevic herausgesprengt werden. <br>
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<b>Brandstifter sind schlechte Feuerwehrleute</b><br>
Die humanit&auml;re Katastrophe, die angeblich verhindert werden soll, hat sich seit der NATO-Agression extrem versch&auml;rft. Durch die milit&auml;rische Eskalation in der Region verwandelt sich der B&uuml;rgerkrieg in einen vorprogrammierten Massenmord. Erste sichtbare Folge der durch die beiderseitige Kriegspropaganda verschleierten Verh&auml;ltnisse sind die anhaltenden Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me an den Grenzen zum Kosovo. Sie sind die Zeugen der Gewalt von v&ouml;lkisch-rassistischen Milit&auml;rs und Paramilit&auml;rs, die in der Region w&uuml;ten. Dieses Szenario wird vom deutschen Kriegsminister Scharping als zeitweilige Versch&auml;rfung betrachtet, mit der Mann rechnen mu&szlig;te. Zynischer kann Mann, eine Aktion die angeblich der Verhinderung einer humanit&auml;ren Katastrophe gilt, nicht beschreiben!<br>
Die wirtschaftliche Gro&szlig;macht BRD ist mit der Beteiligung an einem Angriffskrieg am Ziel einer Entwicklung, die 1990 nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes von der nationalliberalen Koalition begonnen und von den Rot-Gr&uuml;nen MilitaristInnen beendet wurde: Die praktische Herstellung der Kriegsbereitschaft!<br>
Die Raubtiergesetze des Imperialismus, die den Rahmen b&uuml;rgerlicher Politik bestimmen, setzen eine milit&auml;rische Absicherung zur Wahrung wirtschaftlicher Interessen voraus!<br>
Die imperialistische Konkurrenz innerhalb der NATO erlaubt keiner der beteiligten M&auml;chte, aus dem Kriegsszenario vorzeitig auszusteigen, da das Ziel, die Rohstoffressourcen der ehemals sowjetischen Republiken sind und der &quot;Kosovo-Konflikt&quot; die milit&auml;rische Ausgangsposition f&uuml;r zuk&uuml;nftige Kriegsoperationen in S&uuml;dosteuropa ist. Aus dieser brisanten Konstellation ergibt sich eine absurde Situation, die sich, verschleiert durch die Medien, vor unseren Augen abspielt: Die NATO-Strategen waren offensichtlich der festen &Uuml;berzeugung, da&szlig; Milosevic schnell das Handtuch wirft und die Kontrolle des Kosovo durch die NATO akzeptiert. Ohne die Unterwerfung von Milosevic bleiben den NATO-Staaten keine Alternativen: Entweder die Entfesselung eines Bodenkrieges gegen serbische regul&auml;re Truppen und Guerilla-Verb&auml;nde oder der Verlust der Kontrolle des Kosovo, wie durch den L&ouml;sungsvorschlag Griechenlands und Italiens (Truppen ohne NATO-Beteiligung) schon angedeutet. In ihrer Hilflosigkeit f&auml;llt den Kriegstreibern in der NATO, allen voran BRD und USA, nichts besseres ein, als den Bombenterror zu versch&auml;rfen, um damit den hei&szlig;ersehnten Anruf zu erzwingen. Die menschlichen „Kosten„ dieser m&ouml;rderischen Strategie werden die NATO zerr&uuml;tten, weil sie mit ihren Bomben zunehmend selber Leichen produziert. <br>
In ihrem High-Tech-Waffenfetischismus haben die Natostrategen &uuml;bersehen, da&szlig; sie die Entscheidung &uuml;ber den weiteren Verlauf der Ereignisse ganz in die H&auml;nde des Pr&auml;sidenten der jugoslawischen Republik, Milosevic, gelegt haben: Des Mannes, der nach ihrer eigenen Propaganda der verantwortungsloseste Politiker der Welt ist. Keine der in diesem Land herrschenden Fraktionen kann sich der Verantwortung f&uuml;r diese Situation entziehen!<br>
Wir als radikale Opposition im Land k&ouml;nnen dies allerdings auch nicht. Das Sozialdemokraten und Gr&uuml;ne einen Angriffskrieg organisieren, stellt f&uuml;r uns als radikale Linke einen Bruch mit der Vergangenheit dar. Der Wandel von der &quot;verdeckten Kriegsf&uuml;hrung&quot; unter dem Deckmantel der UNO zur offenen NATO-Kriegspolitik ist der Anfang vom Ende der Periode der b&uuml;rgerlichen Demokratie in den westlichen Metropolenstaaten. <br>
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Der Angriffskrieg gegen Jugoslawien ist in seiner Bedeutung auch eine Kriegserkl&auml;rung an die radikale Linke. Die Sozialdemokratie hat ihre F&auml;higkeiten, diese Kriegserkl&auml;rung auch materiell umzusetzen, seit 1918 bis heute mehrfach bewiesen. Sie wird auch heute wieder ihre Aufgabe mit den reaktion&auml;ren Kr&auml;ften in diesem Land erf&uuml;llen.<br>
Die Gr&uuml;nen haben die Leistung vollbracht, einerseits die Friedensbewegung der 80er Jahre durch humanistische Phrasen mit der militaristischen Au&szlig;enpolitik zu vers&ouml;hnen, w&auml;hrend die Partei selbst mit Forderungen bis hin zu Bodentruppen eine treibende Kraft eben jener deutschen Au&szlig;enpolitik ist.
Die F&uuml;hrungsspitze der Gr&uuml;nen hat ihre Entscheidung getroffen: Sie tr&auml;gt die bewaffnete imperialistische Politik mit und steht Gewehr bei Fu&szlig;. <br>
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Deshalb fordern wir alle Kreisverb&auml;nde der Gr&uuml;nen auf, sofort die NATO-Kriegspartei &quot;Die Gr&uuml;nen&quot; zu verlassen und &ouml;ffentlich und kollektiv den Austritt zu erkl&auml;ren. <br>
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Wir fordern alle Angeh&ouml;rigen des Milit&auml;rapparates auf, den Kriegsdienst zu verweigern. <br>
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Wir fordern alle KriegsgegnerInnen auf,   Deserteure zu verstecken und jede M&ouml;glichkeit zu nutzen, die Moral der &quot;Truppe&quot; zu untergraben. <br>
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<h4>Grenzen auf für alle Flüchtlinge</h4><br>
<h4>Kein Friede mit der NATO - Vom spontanen Protest 
zum organisierten Widerstand!</h4><br></td>
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