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	<title>Kein FriedeN mit der NATO - Aufruf von FelS - Zerschlagen wir die NATO-Fangen wir mit den Gr&uuml;nen an!</title>
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<tr>
	<td><h3>Aufruf von <a href="http://www.nadir.org/nadir/initiativ/fels">FelS</a></h3>
	</td>
</tr>

  <tr>

    <td>

      <h2>Zerschlagen wir die NATO! </h2>

      <h4>Fangen wir mit den Gr&uuml;nen an!</h4>

      <p>Seit dem 24. M&auml;rz f&uuml;hrt die NATO mit Unterst&uuml;tzung der 

        Gr&uuml;nen einen &raquo;humanit&auml;ren&laquo; Angriffskrieg gegen die 

        Bundesrepublik Jugoslawien. Seitdem werden Krankenh&auml;user, Br&uuml;cken, 

        Eisenbahnen, Chemiefabriken, Raffinerien und sogar Fl&uuml;chtlingskonvois 

        in Serbien, Montenegro und dem Kosovo bombardiert. Die zivilen Toten gehen 

        in die Tausende, &uuml;ber Novi Sad, Pristina und Belgrad stehen riesige 

        Rauchs&auml;ulen. <br>

        Werden diese Angriffe &#150; wie von der NATO geplant &#150; fortgesetzt, 

        wird es f&uuml;r die von serbischen Paramilit&auml;rs vertriebenen oder 

        vor NATO-Angriffen gefl&uuml;chteten Menschen nicht mehr m&ouml;glich 

        sein, in ihre Herkunftsorte zur&uuml;ckzukehren. Stra&szlig;en und Infrastruktur 

        sind zerst&ouml;rt, und mit dem Einsatz von uraniumhaltiger Munition wird 

        das Kriegsgebiet zudem in eine radioaktive Sonderm&uuml;lldeponie verwandelt.</p>

      <p>Die Gr&uuml;nen als Mitglied der Bundesregierung haben entscheidend zu 

        dem NATO-Angriff beigetragen. Ohne die aktive Kriegspropaganda von Fischer, 

        Beer, Schlauch etc. w&auml;re der Krieg innenpolitisch nur schwer durchzusetzen 

        gewesen &#150; immerhin handelt es sich um eine offene Verletzung internationalen 

        Rechts. Nur das b&uuml;rgerbewegte und pazifistische Image, das den Gr&uuml;nen 

        leider immer noch anhaftet, konnte den NATO-Angriffskrieg derartig legitimieren, 

        wie dies zuletzt geschehen ist. Auf einmal werden ZivilistInnen zur Verteidigung 

        von Menschenrechten massakriert, Landstriche im Namen des Linksliberalismus 

        verseucht, und der deutsche Hegemonialanspruch auf dem Balkan in die Tradition 

        des &raquo;Antifaschismus&laquo; gesetzt. </p>

      <p>Fischer behauptet, er wolle die &raquo;Wiederholung von Auschwitz&laquo; 

        verhindern. Die Wahrheit ist: Die Gr&uuml;nen sind die deutsche Panzerhaubitze 

        im NATO-Krieg um die &ouml;ffentliche Meinung. Und selbst diejenigen, 

        die in der Partei Kritik &auml;u&szlig;ern, unterst&uuml;tzen ihren Au&szlig;enminister 

        dabei. Sie sind das fortschrittliche Aush&auml;ngeschild einer Partei, 

        die den dritten deutschen Angriffskrieg in diesem Jahrhundert miter&ouml;ffnet 

        hat.</p>

      <p>&nbsp;</p>

      <h4>F&uuml;r uns existiert die Alternative Serbischer Nationalismus oder 

        NATO-Krieg nicht</h4>

      <p>Die NATO rechtfertigt ihre Angriffe mit Diskriminierung und Verteibung 

        der Kosovo-AlbanerInnen in Jugoslawien. Doch die Regierungen Gro&szlig;britanniens, 

        Deutschlands und der usa haben nicht das geringste Interesse an den Lebensbedingungen 

        der Bev&ouml;lkerung in der Region. Der NATO ging es nie um das friedliche 

        Zusammenleben auf dem Balkan. </p>

      <p>Bei dem diplomatischen Schmierentheater von Rambouillet forderten die 

        Au&szlig;enminister Albright, Cook und Fischer in einem geheim gehaltenen 

        Annex die Besetzung Jugoslawiens durch NATO-Truppen. Ihnen war v&ouml;llig 

        klar, da&szlig; eine souver&auml;ne Regierung keine fremde Besatzungsarmee 

        und schon gar keine der NATO im Land dulden kann. Nicht eine Vertragsunterzeichnung, 

        sondern die Legitimation des Erstschlags war das Ziel von Rambouillet.</p>

      <p>Wenn man die Diskriminierung der albanischen Bev&ouml;lkerungsgruppe 

        Jugoslawiens wirklich h&auml;tte bek&auml;mpfen und ein friedliches Zusammenleben 

        erm&ouml;glichen wollen, h&auml;tte zun&auml;chst der Einflu&szlig; der 

        nationalistischen serbischen und albanischen Organisationen in Frage gestellt 

        werden m&uuml;ssen. Stattdessen sch&uuml;rt die NATO und vor allem die 

        brd schon lange die ethnischen Konflikte im alten Jugoslawien massiv. 

        In den 70ern unterst&uuml;tzte man rechte kroatische Gruppen, die den 

        Zerfall Jugoslawiens herbeibomben wollten. Anfang der 90er f&ouml;rderte 

        das deutsche Au&szlig;enministerium die Konstruktion ethnischer Identit&auml;ten, 

        indem man slowenische und kroatische Regionalregierungen zur Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung 

        ermunterte. Folgerichtig wurde die gr&ouml;&szlig;te ethnische S&auml;uberung 

        w&auml;hrend des ersten jugoslawischen B&uuml;rgerkriegs durch die NATO 

        1995 stillschweigend hingenommen, sondern sogar das daf&uuml;r verantwortliche 

        kroatische Regime offen unterst&uuml;tzt: die Vertreibung von mehreren 

        Hunderttausend kroatischen Staatsb&uuml;rgerInnen mit angeblich serbischer 

        Nationalit&auml;t aus Kroatien. Und nun wird mit der Unterst&uuml;tzung 

        und Ausbildung der uck, u. a. durch den Bundesnachrichtendienst seit 1996, 

        eine Eskalation des Kosovo-Kriegs vorangetrieben. </p>

      <h4>Eine politische L&ouml;sung f&uuml;r den Kosovo im Rahmen des bestehenden 

        Jugoslawien war und ist nicht vorgesehen. </h4>

      <p>Nicht einmal die Behauptung, die NATO-Angriffe richteten sich gegen das 

        autorit&auml;re Regime in Belgrad, ist haltbar. Nach allen Verlautbarungen 

        der jugoslawischen Opposition ist Milosevic durch die Angriffe innenpolitisch 

        gest&auml;rkt und die Opposition handlungsunf&auml;hig gemacht worden. 

      </p>

      <p>&nbsp;</p>

      <h4>In Jugoslawien wird die NATO-Weltordnung durchgebombt<br>

      </h4>

      <p>Das ganze humanit&auml;re Herumgeheuchle ist Kriegspropaganda! </p>

      <p>Wenn die NATO-Regierungen an Menschenrechten irgendein Interesse h&auml;tten, 

        w&uuml;rden sie die Regime in der T&uuml;rkei, Kolumbien, Indonesien usw. 

        nicht mit Milit&auml;rhilfe und Waffenlieferungen unterst&uuml;tzen. Das 

        Schicksal der Kosovo-AlbanerInnen interessiert sie nicht. Die deutsche 

        Regierung gibt Milliarden f&uuml;r die Zerst&ouml;rung Jugoslawiens aus, 

        aber h&auml;lt die Aufnahme von 10 000 Fl&uuml;chtlingen schon f&uuml;r 

        eine zu gro&szlig;e Belastung. Wer da die Behauptungen Schr&ouml;ders 

        und Fischers glaubt, ist selber Schuld.</p>

      <p>Das wesentliche Interesse der NATO-Strategen an dem Milit&auml;reinsatz 

        in Jugoslawien war und ist die Durchsetzung einer Weltordnung, in der 

        die drei oder vier f&uuml;hrenden Regierungen allein entscheiden k&ouml;nnen, 

        was legitim ist und was nicht. Obwohl der Blockkonflikt l&auml;ngst vorbei 

        ist, m&ouml;chte man keine R&uuml;cksichten mehr auf die Befindlichkeiten 

        Ru&szlig;lands oder Chinas nehmen m&uuml;ssen, die im un-Sicherheitsrat 

        mit ihrem Veto-Recht alles blockieren k&ouml;nnen. Von nun an werden die 

        westlichen Superm&auml;chte usa, Deutschland und Gro&szlig;britannien 

        (im Notfall auch ohne Beteiligung der EU oder NATO-Partner) Ma&uuml;st&auml;be 

        setzen. Sie k&ouml;nnen dann entscheiden, wie strategische Rohstoffvorkommen 

        gesichert, welche Regierungen gest&uuml;rzt und welche Unabh&auml;ngigkeitsbewegungen 

        unterst&uuml;tzt werden. </p>

      <p>Das ist das vielzitierte neue Aufgabenfeld der NATO, das zur Zeit &#150; 

        egal ob aus &uuml;berzeugung oder Dummheit &#150; mit tatkr&auml;ftiger 

        Unterst&uuml;tzung Schr&ouml;ders und Fischers f&uuml;r die n&auml;chsten 

        Jahrzehnte festgeschrieben wird. </p>

      <p>Ein weiterer beabsichtigter Nebeneffekt ist die Ankurbelung der R&uuml;stungsindustrie. 

        Lockheed, Boeing, Heckler &amp; Koch, Siemens &#150; sie alle haben Milliardengewinne 

        zu erwarten, die mit einer Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer finanziert 

        werden sollen &#150; eine Steuer, die vor allem die Unterschichten belastet.</p>

      <p>Und f&uuml;r Deutschland bedeutet der Krieg schlie&szlig;lich eine R&uuml;ckkehr 

        in den erlauchten Kreis der Superm&auml;chte. Was man der Bundesregierung 

        in der uno verweigerte &#150; einen Platz unter den f&uuml;nf m&auml;chtigsten 

        Staaten der Welt &#150;, wird nun in der NATO zur Wirklichkeit. Unter 

        Kohl war es nicht durchsetzbar, doch Fischer macht&#146;s m&ouml;glich: 

        Deutschland entsendet wieder Kampftruppen in die ganze Welt.</p>

      <p>Die Gr&uuml;nen sind damit nicht nur f&uuml;r die einschneidendste Rechtswende 

        der letzten 50 Jahre (n&auml;mlich das Ende der &raquo;Nachkriegszeit&laquo;) 

        zur Verantwortung zu ziehen, sie haben auch bewiesen, da&szlig; jedes 

        von Regierungen getragene Reformprojekt zum Scheitern verurteilt ist. 

        Ver&auml;nderungen m&uuml;ssen von Bewegungen erobert werden oder es gibt 

        sie nicht. Rot-gr&uuml;ne Regierungen, ob mit &raquo;linker&laquo; Beteiligung 

        (wie in Frankreich) oder ohne (wie in Deutschland oder Gro&szlig;britannien) 

        unterscheiden sich nicht von ihren rechten Vorg&auml;ngerregierungen. 

        Sie machen das gleiche &#150; nur mit noch weniger Opposition.</p>

      <p>Unsere Solidarit&auml;t gilt den Menschen in ganz Jugoslawien, die von 

        Nationalisten vertrieben oder deren Lebensgrundlagen durch den NATO-Krieg 

        zerst&ouml;rt werden.</p>

      <p>Wir fordern die unbegrenzte Aufnahme von Kriegsfl&uuml;chtlingen, egal 

        ob &raquo;serbischer&laquo;, &raquo;albanischer&laquo; oder sonst irgendeiner 

        Nationalit&auml;t, in die BRD.</p>

      <p>Ein Ende der NATO-Bombardierungen ist die Voraussetzung f&uuml;r eine 

        politische L&ouml;sung auf dem Balkan jenseits der Zuschreibung ethnischer 

        Identit&auml;ten. NATO-&raquo;Humanitarismus&laquo;, albanischer Nationalismus 

        und pan-slawisches Pro-Milosevic-Geschw&auml;tz folgen alle der gleichen 

        Logik.</p>

      <h4>Krieg den KriegstreiberInnen! Sprengen wir den GR&Uuml;NEN-Parteitag!</h4>

      <p>FelS im April 1999 

    </td>

  </tr>

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	<td>&nbsp;</td>
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