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	<title>Flugblatt f&uuml;r Gr&uuml;nen-Veranstaltung</title>
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<table border="0" width="80%" height="100%" align="center">
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	<td><b>Folgendes Flugblatt wurde anl&auml;&szlig;lich einer Gr&uuml;nenveranstaltung in Neum&uuml;nster mit Angelika Beer zum Thema "Frauen in die Bundeswehr" verteilt.<br>
Nachdem die ca. 10 St&ouml;rerInnen der Veranstaltung dfurch die Polizei rausgeworfen worden waren, fand die Veranstaltung nahezu unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit statt:</b>
<h2>Gr&uuml;ne modernisieren den deutschen Imperialismus</h2>
</td>
</tr>
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	<td>
	
Frau Beer wirbt heute wieder f&uuml;r die Modernisierung der Bundeswehr, wie bereits im Fernsehen in einer Talkshow im Januar diesen Jahres mit dem Titel "<b>Frauen ans Gewehr</b>". Moderator der Sendung war Hans-J&uuml;rgen B&ouml;rner und dessen Fazit w&ouml;rtlich:<br>
"...es ist hier etwas so gewesen, ich h&auml;tte beinah gesagt, wir s&auml;&szlig;en im Casino und h&auml;tten einen Kameradschaftsabend gemacht" (...aber unser Thema ist doch sehr ernst bla bla)<br>
<br>
Der Eindruck Kameradschaftsabend im Offizierscasino trifft genau den Eindruck, den diese Talkshow vermittelte, wobei auffiel, da&szlig; sich Frau Beer im Schulterschlu&szlig; mit den Milit&auml;rs in dieser Casino-Atmosph&auml;re &auml;u&szlig;erst wohl f&uuml;hlte, besonders wenn<br>
<ul><li>wenn sie sich zusammen mit den Typen &uuml;ber die Pazifistin Peggy Parnass lustig machte,</li>
<li>wenn sie die anstehenden &Auml;nderungen der Bundeswehr mit dem Hinweis auf die Anschaffung von Unterw&auml;sche f&uuml;r Frauen (hahaha) erg&auml;nzen konnte</li>
<li>wenn sie ihre Idee "Anschaffung von Sex-Containern" - was immer darunter zu verstehen ist - gleich zweimal zum Besten gab.</li>
</ul>
<br>
<br>
Auch, da&szlig; ein alter Brigadegeneral in der Runde daran erinnerte, wie "die Joschka Fischers und Schr&ouml;ders" einst Kasernen blockierten und gefordert hatten "macht Schwerter zu Pflugscharen" fand sie nur noch komisch und kommentierte h&ouml;chstbelustigt, so sei eben "der Wandel der Zeit".<br>
<br>
Angeblich zwecks Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist Frau Beer "f&uuml;r konsequente Freiwilligkeit des Wehrdienstes", <b>d.h. im Klartext, die GR&Uuml;NEN sind f&uuml;r die Abschaffung der Wehrpflicht und Schaffung einer Berufsarmee</b>. Um dieses Ziel schmackhaft zu machen, benutzt Frau Beer schlie&szlig;lich auch noch "die tiefste pazifistische &Uuml;berzeugung der Totalverweigerer", als w&uuml;&szlig;te sie nicht mehr, dass Pazifismus und totale Verweigerung des Dienstes f&uuml;r diesen Staat und seine Kriege zwei sehr verschiedene Paar Schuhe sind.<br>

Mit dem Ausspruch "diese Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, verantwortlich ist das Parlament" stellte Frau Beer den deutschen Militarismus als demokratischen Musterverein dar und beschrieb ihren eigenen parlamentarischen F&uuml;hrungsanspruch gegen&uuml;ber der Armee selbstbewu&szlig;t: "Wir haben eine Strukturkommission eingerichtet", "Wir f&uuml;hren eine Bundeswehrreform durch" usw. Andererseits hat ihr Demokratieverst&auml;ndnis Grenzen: "Milit&auml;r mu&szlig; hierarchisch organisiert sein, sonst funktioniert das nicht". Im Namen Deutschlands sagte Beer zu, k&uuml;nftig nicht "nur noch bei Kampfeins&auml;tzen  international t&auml;tig" zu sein. Die verteidigungspolitischen Richtlinien der Bundeswehr, die ausdr&uuml;cklich den Einsatz "in aller Welt" vorsehen, zwecks "ungehinderten Zugang  zu M&auml;rkten und Rohstoffen" vbrachte die verteidigungspolitische Sprecherin der GR&Uuml;NEN in dieser Runde allerdings nicht zur Sprache.<br>
Wie &uuml;blich war der Kosovokrieg nach Beer "Friedenssicherung" und verantwortlich daf&uuml;r war sowieso nicht die gr&uuml;ne Partei, sondern "Vers&auml;umnisse" der letzten 16 bis 20 Jahre, die einfach "nicht mehr anders aufzufangen waren".<br>
<br>
<div align="center"><b>An dieser Kriegspropaganda der GR&Uuml;NEN gibt es nichts mehr zu diskutieren -<br>
Verhindern wir sie also!</b></div>
	</td>
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<tr><td>&nbsp;<br></td></tr>
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