Folgendes Flugblatt wurde anläßlich einer Grünenveranstaltung in Neumünster mit Angelika Beer zum Thema "Frauen in die Bundeswehr" verteilt.
Nachdem die ca. 10 StörerInnen der Veranstaltung dfurch die Polizei rausgeworfen worden waren, fand die Veranstaltung nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt:

Grüne modernisieren den deutschen Imperialismus

Frau Beer wirbt heute wieder für die Modernisierung der Bundeswehr, wie bereits im Fernsehen in einer Talkshow im Januar diesen Jahres mit dem Titel "Frauen ans Gewehr". Moderator der Sendung war Hans-Jürgen Börner und dessen Fazit wörtlich:
"...es ist hier etwas so gewesen, ich hätte beinah gesagt, wir säßen im Casino und hätten einen Kameradschaftsabend gemacht" (...aber unser Thema ist doch sehr ernst bla bla)

Der Eindruck Kameradschaftsabend im Offizierscasino trifft genau den Eindruck, den diese Talkshow vermittelte, wobei auffiel, daß sich Frau Beer im Schulterschluß mit den Militärs in dieser Casino-Atmosphäre äußerst wohl fühlte, besonders wenn
  • wenn sie sich zusammen mit den Typen über die Pazifistin Peggy Parnass lustig machte,
  • wenn sie die anstehenden Änderungen der Bundeswehr mit dem Hinweis auf die Anschaffung von Unterwäsche für Frauen (hahaha) ergänzen konnte
  • wenn sie ihre Idee "Anschaffung von Sex-Containern" - was immer darunter zu verstehen ist - gleich zweimal zum Besten gab.


Auch, daß ein alter Brigadegeneral in der Runde daran erinnerte, wie "die Joschka Fischers und Schröders" einst Kasernen blockierten und gefordert hatten "macht Schwerter zu Pflugscharen" fand sie nur noch komisch und kommentierte höchstbelustigt, so sei eben "der Wandel der Zeit".

Angeblich zwecks Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist Frau Beer "für konsequente Freiwilligkeit des Wehrdienstes", d.h. im Klartext, die GRÜNEN sind für die Abschaffung der Wehrpflicht und Schaffung einer Berufsarmee. Um dieses Ziel schmackhaft zu machen, benutzt Frau Beer schließlich auch noch "die tiefste pazifistische Überzeugung der Totalverweigerer", als wüßte sie nicht mehr, dass Pazifismus und totale Verweigerung des Dienstes für diesen Staat und seine Kriege zwei sehr verschiedene Paar Schuhe sind.
Mit dem Ausspruch "diese Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, verantwortlich ist das Parlament" stellte Frau Beer den deutschen Militarismus als demokratischen Musterverein dar und beschrieb ihren eigenen parlamentarischen Führungsanspruch gegenüber der Armee selbstbewußt: "Wir haben eine Strukturkommission eingerichtet", "Wir führen eine Bundeswehrreform durch" usw. Andererseits hat ihr Demokratieverständnis Grenzen: "Militär muß hierarchisch organisiert sein, sonst funktioniert das nicht". Im Namen Deutschlands sagte Beer zu, künftig nicht "nur noch bei Kampfeinsätzen international tätig" zu sein. Die verteidigungspolitischen Richtlinien der Bundeswehr, die ausdrücklich den Einsatz "in aller Welt" vorsehen, zwecks "ungehinderten Zugang zu Märkten und Rohstoffen" vbrachte die verteidigungspolitische Sprecherin der GRÜNEN in dieser Runde allerdings nicht zur Sprache.
Wie üblich war der Kosovokrieg nach Beer "Friedenssicherung" und verantwortlich dafür war sowieso nicht die grüne Partei, sondern "Versäumnisse" der letzten 16 bis 20 Jahre, die einfach "nicht mehr anders aufzufangen waren".

An dieser Kriegspropaganda der GRÜNEN gibt es nichts mehr zu diskutieren -
Verhindern wir sie also!
 
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