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	<title>Kein FriedeN mit der NATO - Redebeitrag KAGON</title>
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	<td><h3>Redebeitrag von KAGON (autonome Gruppe)</h3></td>
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	<td><b>Willkommen in Gaarden.</b><br>

<p>Gaarden ist nicht nur einer der lebendigsten Stadtteile Kiels, sondern auch ein Ort der deutlich macht wie nahe wir in Kiel mit Krieg und Unterdr&uuml;ckung zu tun haben. Die Werft HDW, die von einigen Menschen als das "Herz von Gaarden" bezeichnet wird, entwickelt und baut seit ihrer Gr&uuml;ndung immer zerst&ouml;rerischere T&ouml;tungsmaschinen. Sie exportiert ihre Waffen - nach den zwei Weltkriegen - weltweit, egal an wen. Zur Zeit hat HDW einen Auftrag &uuml;ber vier U-Boote, welche f&uuml;r die T&uuml;rkei bestimmt sind, ein Land in dem Menschen gefoltert und ermordet werden, D&ouml;rfer niedergebrannt werden und eine ganze Kultur vernichtet werden soll. So wurden zum kurdischen Nevroz-Fest am vorletzten Wochenende an die 10.000 Menschen verhaftet viele verletzt und einige sogar get&ouml;tet; t&uuml;rkische "Sicherheitskr&auml;fte" fuhren mit deutschen Panzern in die feiernden Menschen. Wer nun erwartet hatte, da&szlig; die rot-gr&uuml;ne Regierung diese Waffenexporte verhindert, sieht sich entt&auml;uscht. Im Gegenteil. Erst durch eine Bundesanleihe von 324 Mill. DM war es der T&uuml;rkei m&ouml;glich, die Waffen zu kaufen. Die rot-gr&uuml;ne Regierung macht dort weiter wo die alte aufgeh&ouml;rt hat. Sie versucht unter anderem mit diesen Waffenlieferungen den NATO-Partner T&uuml;rkei zu stabilisieren, ihn als Br&uuml;ckenstaat zwischen Asien und Europa zu erhalten, um die Machtinteressen auch in dieser Region langfristig zu sichern. <br>
HDW setzt mit diesen Waffenexporten ihre lange skrupellose Geschichte fort. So waren fr&uuml;her Diktaturen wie Pinochets Chile oder auch Indonesien gute Kunden bei HDW.</p> 

<p>Aber auch im Kosovo ist die BRD nicht erst seit 10 Tagen Kriegspartei. So berichtet die britische Wochenzeitung The European schon im September &uuml;ber deutsche Milit&auml;rhilfe an die UCK. &Uuml;ber den albanischen Geheimdienst seien seit 1991 Kommunikationsapparate, Abh&ouml;rger&auml;te und R&uuml;stungsg&uuml;ter an die Kosovo-Albaner gelangt. Dar&uuml;ber hinaus habe das Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK) der Bundeswehr UCK-K&auml;mpfer ausgebildet. Dieses geschah im Rahmen einer Partnerschaft zwischen Bundeswehr und Albanischer Armee. Wen wundert es dann noch, wenn UCK-K&auml;mpfer in NVA-Uniformen f&uuml;r westliche Medien posieren.</p> 

<p>Aber all das ist schon Geschichte. Die rot-gr&uuml;ne Regierung verl&auml;&szlig;t die ausgelatschten Pfade deutscher Politik. Ab jetzt wird mitgeschossen!<br>
Wir haben einen langen Weg zur&uuml;ck gelegt. Doch stehen wir in mancher Hinsicht erst am Anfang. Die rot-gr&uuml;ne Regierung hat mit dem Angriffskrieg auf Jugoslawien eine neues Kapitel deutscher Nachkriegspolitik er&ouml;ffnet. Die BRD mordet jetzt nicht mehr nur durch Waffenlieferungen mit, sondern zieht wieder selbst den Abzug durch. 
Deutschland f&uuml;hrt wieder einen Angriffskrieg. Nicht aus einem humanit&auml;ren, sondern aus einem strategischen Interesse heraus, wie das immer noch fehlende Aufenthaltsrecht f&uuml;r Kriegsfl&uuml;chtlinge zeigt. <br>
Auf dem Balkan beginnt eine neue &Auml;ra imperialistischer Konkurrenzk&auml;mpfe - Deutschland meldet sich daf&uuml;r kriegsverwendungsf&auml;hig zur&uuml;ck. <br>
Die Deutschen ziehen wieder guter Dinge in den Krieg gegen Serbien, der wie jeder Krieg ein gerechter sein mu&szlig;. Wie in jedem Krieg kennen die Medien kein Halten mehr, wenn es um die Entmenschlichung des Gegners geht; wie in jedem Krieg werden Wehrkraftzersetzer f&uuml;r verr&uuml;ckt erkl&auml;rt; wie in jedem Krieg sind die Helden unsere Soldaten, unser Wehrminister, unsere Fliegerasse. Und wie noch jedesmal macht die reformistische Opposition ihren Frieden mit dem Krieg.</p> 
<p>F&uuml;r uns als Linke mu&szlig; die Aufgabe darin liegen, diesen Zustand zu bek&auml;mpfen. Daf&uuml;r wird eine Wiederbelebung der Friedensbewegung der 80er Jahre nicht reichen, denn es geht heute nicht mehr um Waffenstationierung. Wir m&uuml;ssen einen entschlossenen Widerstand gegen die Kriegsmaschinerie entwickeln.</p>
<p>
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</p>
	</td>
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	<td>&nbsp;</td>
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</html>oben</a></td>
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